Der Geo-Stick als Projekthilfe im G8
und als Arbeitsmittel in den Geo-Seminarkursen

1. Vorüberlegungen und Grobplanung zur vorgesehenen Projektarbeit

Die Absprachen erfolgen über Telefon oder E-Mail.

  1. Lehrauftrag und persönliche Vorlieben sind zu erkunden
  2. das schulische Umfeld muss analysiert werden:
    - Möglichkeiten im Computerraum,
    - Möglichkeiten in Projekt-Räumen,
    - Vorlieben für die Geländearbeit
  3. Termine für einen Besuch in der Geowerkstatt müssen überlegt werden

2. Klassen-Treffen in der Geowerkstatt sollen Projekt-Ideen vermitteln

In ca. 3 Stunden lassen sich alle wesentlichen Ideen zur vielfältigen Nutzung des Geo-Stick vorstellen.
Es geht hier primär um Motivation durch den Aufenthalt an einem außerschulischen Lernort. Dazu wird ein eigener Lernpfad abgearbeitet: Viel Zusehen, einige kleine Experimente, ein paar Übungen am PC und ein paar Diskussionen zum Thema des Projekts. Die Möglichkeiten des Geo-Stick stehen dabei im Mittelpunkt. Ein kleines Schüler-Team soll bei diesem Besuch ermittelt werden, das bereit ist, den Kontakt zur Geowerkstatt zu pflegen. Diese Schüler können auch an größeren Projekten mitarbeiten.
Am Ende des Besuchs erhält die Besuchergruppe einige Geo-Sticks zur Vorbereitung des Projekts an der Schule. Der Inhalt dieses Stick-Rohlings wird in der Folgezeit von einigen Schülern und dem Lehrer verfeinert.


3. Assistenten-Schulung in der Geowerkstatt soll die Akteure in einer Schulklasse individuell fördern

Zu vereinbarten Zeiten kommen besonders interessierte Schüler verschiedener Schulen in die Schüler-Akademie. Sie erhalten hier Einführungen in ausgewählte Teilgebiete der Projekte, die sie dann in eigener Verantwortung in den Kurs an der Schule weitergeben.
Mit den Schülern werden Lernpfade für die Mitschüler entwickelt. Dabei wird der Inhalt der "Bibliothek" und der "Workshops" auf das Projektthema ausgerichtet. Themen sind: Fernerkundung, GIS, HTML, Software auf dem Geo-Stick, Hardware, organisatorische Unterstützung für den Lehrer, ...


4. Das Methodentraining (zum Geo-Stick) erfolgt im Computerraum der Schule. Hier werden die notwendigen Arbeitstechniken eingeübt, z.T. unter der Leitung der Schüler-Assistenten.

Der Geo-Stick bietet portable Software und Geomethoden. Sie müssen kompetent genutzt werden können. Auf dem Stick gibt es hierzu sowohl Hilfetools als auch Übungsaufgaben.

Die Schüler sind hier aufgerufen, eigene Verbesserungsvorschläge für Erklärungen und Übungsbeispiele einzubringen.
Ständiges Thema: Was kann verbessert werden?


5. Die "Bibliothek" auf dem Geo-Stick enthält Materialien, die von den Projektteilnehmern durchgearbeitet werden. Hier wird das wesentlich Grundwissen zum Projekt erarbeitet.

Die "Bibliothek" ist in 10 Kapitel untergliedert. Damit sollen alle Großthemen der Oberstufengeographie abgedeckt werden können. Die Inhalte sind z.T. vorgegeben, sie können aber auch vom Lehrer oder von den Schülern während des Projekts erweitert werden.

Über die Aufgaben zur Web-Recherche werden weitere Wissensquellen erschlossen.


6. Der Ordner "Workshops" auf dem Geo-Stick enthält Aufgaben verschiedener Schwierigkeitsstufen zu jeweils einem Kapitel aus der Bibliothek.
Die Projektteilnehmer sollen ihre Lernergebnisse im Plenum des Kurses referieren.

Die "Workshops" sind wie die Bibliothek in 10 Kapitel untergliedert. Die Inhalte sind z.T. vorgegeben, sie sollten aber auch vom Lehrer oder von den Schülern erweitert bzw. ergänzt werden.

Die Aufgaben der "Workshops" sollten primär der Wissenspräsentation dienen.
Die Präsentation als PowerPoint oder als Impress oder als Web-Site ist die Minimumforderung.

Es gibt aber auch andere wünschenswerte Präsentationsformen:
- Ein Blog als Zeitung
- Ein Wiki oder Moodle
- Eine Mindmap-Serie
- Ein Gruppentagebuch


7. Der Ordner "Web" auf dem Geo-Stick enthält die persönliche Offline-Website eines Projektteilnehmers. Hier sind die wesentlichen Projektergebnisse eines Schülers in einer oder mehreren geographischen Karten abrufbar. Diese Einzelergebnisse lassen sich zu einer Gesamt-Website des Projekts zusammenführen.

Die Präsentation einer Problemlösung aus persönlicher Sicht hilft den wichtigsten Schritt bei der individuellen Projektarbeit zu vertiefen. Jeder soll eine Problemlösungsaufgabe kompetent zu Ende führen können. Die Präsentation als persönliche Offline-Website hilft bei der Bewertung der Einzelleistung durch Lehrer und Schüler.


8. Ein Projekt sollte mit einem Event abschließen.

Jeder Projektteilnehmer soll den Wert seiner Arbeit nicht nur in einer Note übermittelt bekommen. Für die Gestaltung eines abschließenden Events könnte das Motto "Vom Wissen zum Handeln" hilfreich sein. Eine Podiumsdiskussion, ein öffentlicher Auftritt, ... 

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