Zur kurzen Geschichte der Geowerkstatt-Idee (in Bildern)

1. Das DBU-Projekt Umweltspione am ZUK in Benediktbeuern
    
"Jugendliche auf dem Umweg über High-Tech
      für die Umwelt gewinnen"

Bei der Vorbereitung einer Seminarlehrer-Tagung zur Verwendung des Internet im Geographie-Unterricht im Jahr 1998 entstand die Idee, für Geographie-Lehrer in Bayern eine Selbsthilfe-Einrichtung zu schaffen, um Defizite in diesem Technologie-Bereich rasch zu beheben. Das BMBF-Projekt InfoSCHUL stand dabei Pate. Damals ging es primär noch um das Thema Fernerkundung, ein Anliegen des ISB München mit einem eigenen Arbeitskreis. Es entstanden, anfangs mit Unterstützung des DLR, die Webites http://satgeo.de und http://satgeo.zum.de.  Als dann später das G8 in Bayern, trotz der Proteste der Lehrer, eingeführt wurde, da wurde das Anliegen nochmals verstärkt: "Wie lässt sich der Geographie-Unterricht mit den Neuen Medien attraktiv gestalten?" Von den Hochschulen gab es dafür kaum Unterstützung. Die wenigen Lehrer, die sich auf dem Feld engagierten, blieben Einzelkämpfer.

Aus dieser Situation entstand 2003 das DBU-Projekt "Umweltspione" am Zentrum für Umwelt und Kultur in Benediktbeuern (2003-2006). Mit PC, Internet und Umweltmesstechniken konnten Lehrer und Jugendliche gut erreicht werden. Die Website http://umweltspione.de/umwelt/ zeigt noch heute das Denkmodell dieser Zeit. Der Start der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" beförderte viele dieser Ideen. Im Herbst 2005 entstand in Benediktbeuern zusätzlich die Idee "Geowerkstatt", eine Energiewerkstatt und ein Biolabor gab es schon. Es entstand am 1.3.2006 ein erster Arbeitskreis. Alles schien gut zu laufen, doch die G8-Reform führte dazu, dass Lehrer diese Angebote in Benediktbeuern immer weniger nutzten. Sie sahen dafür keine Spielräume mehr. Auch die Auszeichnung der Geowerkstatt-Idee durch die UNESCO konnte da nicht helfen.

Wie könnte man dem ZUK helfen, um die Lehrer besser zu erreichen? Außerschulische Lernorte brauchen die Schule zum Überleben!
Die Einrichtung einer Parallel-Geowerkstatt in München mit Unterstützung der Umwelt-Akademie München (DUA) wurde geboren, in München gab es viele Gymnasien die man für die Idee ohne großen Aufwand gewinnen könnte. Das Tandem-Modell München-Benediktbeuern schien erfolgversprechend.
Das Tandem Geowerkstatt München-Benediktbeuern wurde Teil der "Intiative Schul-Labore München".
Doch die Wirkungen des G8 waren stärker, das zeigten alle Veranstaltungen. Schließlich blieb auch die tatkräftige Unterstützung durch den Vorstand der "DUA" für die Förderung Jugendlicher und durch den Trägerverbund des ZUK in Benediktbeuern aus. Warum investieren, wenn das Echo der Lehrer ausbleibt?



zur alten Website
satgeo-zuk-bb.de

2. Die Werkstatt-Ideen ausgehend von der Umwelt-Akademie München

Über Problemlösungen zur Gestaltungskompetenz,
hier die zentralen Leitgedanken:

Die Geowerkstatt soll Arbeitsformen mit Geodaten über PC- und Internet-Technologien erschließen und allgemeine Lern- und Präsentationstechniken vermitteln. Umweltmesstechniken und naturwissenschaftliche Arbeitsansätze bilden einen weiteren Schwerpunkt für die individuelle Qualifizierung. Wie gehen Jugendliche mit lokalen, regionalen und globalen Geodaten um?

Die Kulturwerkstatt beschäftigt sich vorrangig mit unserem Kulturerbe. Wie machen sich Jugendliche mit dem eigenen Kulturerbe vertraut und wie wollen sie es in die Zukunft befördern?

Die Zukunftswerkstatt diskutiert über politische und wirtschaftliche Strategien zu einer nachhaltigen Entwicklung. Wie erschließen Jugendliche Aspekte zukunftsweisender Lebensansätze?

Die Kommunikationswerkstatt soll den Dialog zwischen den Kulturen und zwischen den Generationen als Lernstrategie vermitteln. Wie setzen Jugendliche Kommunikationsaufgaben um?

Die Pädagogische Lernwerkstatt (PLW) soll Ausbildern ihre Arbeit erleichtern. Hier wird Lehrpraxis vermittelt, insbes. Arbeitsansätze bei der Erstellung von Lernaufgaben im Rahmen der Bildungsstandards.

Die Schülerakademie soll Lern- und Aktivitätsformen für besonders interessierte Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren fördern.

Die Freizeitakademie soll Jugendlichen mit Organisationstalent den Weg eröffnen, für andere Jugendliche Ferien- und Wochenendprogramme zu organisieren.

3. Die Websites (mehr dazu ...)

 

4. Zum Aufbau der heutigen Geowerkstatt München

Mit den High-Tech-Senioren hat es begonnen,
nachdem unser Angebot für Lehrer diese nicht erreicht hat. (Ein Rückblick in Bildern)

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