Geowerkstatt München

Meine persönlicher "iStick" als lokale und globale Lernwelt

Hier gibt es neue Möglichkeiten
- zum selbstgesteuerten Lernen (Didaktik, Mathetik und Methodik)
- zur Integration in den Fach-Unterricht (Infrastruktur im Lehrerklassenzimmer, Unterrichtsmethodik)
- zu Anwendungen im fachzentrierten Projekt-Unterricht (Beispiel-Szenarien)
- als zentrales Hilfsmittel eines G8-Seminarkurses (E-Portfolio)

Der iStick als digitale Schultasche zum bayerichen G8 baut auf Erfahrungen und Vorbildern aus Schleswig-Holstein, Hessen, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Österreich und der Schweiz auf. Entwicklungen in Dillingen und am PI München greifen wir auch auf. Doch wir verwenden die Schultasche als themenbezogenes Unterrichtsinstrument, der iStick als Lernumgebung. Ein Ansatz aus 2003 lässt sich nun perfekt umsetzen: Das Reisebüro "Europa-Reisen" auf dem Stick. Ein iStick zur Fernerkundung (zusammen mit der ESA), ein anderer zu Wetter&Klima sind in Vorbereitung.

Im Mindmap liegen Links zu erklärenden Texten unten auf der Seite,
und hier ist
die Liste unserer begleitenden Fortbildungen


PC, Internet & Co:
Standardsoftware (OpenOffice-Suite), Bildverarbeitung, Websoftware und der WOS-Server stellen die wesentlichsten IT-Anwendungen für das G8 in Bayern dar. Über themenorientierte Lernszenarien, z.B. im Geographie-Unterricht, lassen sich die wesentlichen IT-Kompetenzen erwerben:
Das "Europa-Reisebüro" auf dem Stick für das G8BayernGeo7.
Der "Internationale Holzhandel" auf dem Stick für das G8BayernGeo8.
"Umweltreporter berichten" in der 8. bis 10.Jgst. (zur Schreibkultur)
Die "Schülerakademie" für zukünftige Manager in der 10.Jgst.
Das "E-Portfolio" begleitend zum G8-Seminarkurs in der 11.+12.Jgst.
Die "Stundenskizze" als Szenarium für den Lehrer: Je Klasse ein USB-Stick mit den vorgesehenen IT-Anwendungen, den Namenslisten, Formblättern, ..., das erleichtert die tägliche Arbeit.
Auch der Zugang zum eigenen Webportal oder Moodle kann direkt vom Stick erfolgen.


Projekt-Fach-Unterricht im IT-Lehrerklassenzimmer:
Der Fach-Unterricht wird ganz automatisch zum Projektunterricht,
IT im Klassenzimmer als Variante für den Schulalltag wird befördert.
IT wird nur bei Bedarf, "on demand" benutzt. Der Lehrer oder Einzelschüler als Multiplikator vor der Klasse und die Schüler-Gruppen (an wenigen Notebooks oder Mini-PCs) sind die typischen Akteure. Die Neuen Medien werden dann benutzt, wenn sie inhaltlich gebraucht werden.
IT und Stick als persönliches Lernwerkzeug ergänzt hier den "Computerraum", der primär als Trainings- und Testlabor funktioniert. Damit bereitet die digitale Schultasche den Weg zum individualisierten und kreativen Lernen, ganz im Gegensatz zum Lernen im Computerraum, in dem zumeist standardisiertes Lernen stattfindet.

Mehr dazu und zum "Digitalen Lerndesk" ...


Website-Gestaltung auf dem eigenen Stick, das digitale Schulheft:
Die Software Seamonkey (aus Österreich) ermöglicht zusammen mit anderen Hilfsprogrammen (GeoHTML, XnView, ...) die attraktive Gestaltung einer Website auf dem Stick. Das traditionelle Schulheft in digitaler Form. Zahlreiche Webvorlagen erleichtern und beschleunigen die Arbeit, ohne die individuelle Kreativität zu beschränken. Copyright-Probleme kann es hier nicht geben, man kann dazu aber viel lernen.


Google-Anwendungen fachkundig nutzen:
Google ist nicht nur "die" Suchmaschine, Google bietet auch die Möglichkeit zum Online-Team-Management: Notizbuch, Text&Tabelle, Kalender, Group- und Mail-Service, Picasa-Webalben können gemeinsam in der Klasse, in der Gruppe benutzt werden, so lassen sich Projekte mit Schwerpunkt "Arbeit im Team" besonders effizient gestalten. Es entstehen keine Kosten für Software oder ..., es lässt sich auch von zu Hause aus arbeiten (Vorbereitung, Hausaufgabe, ...)
Die Gruppe arbeitet hier als "geschlossene Veranstaltung", das ist wichtig für die Beachtung von Copyrights.


Wiki auf dem Stick:
Wikipedia als Online-Wissensdatenbank ist die Idee, die Vorlage.
Solch ein Wiki selbst zu bestücken, das ist hier die Aufgabe. Das Wiki auf dem Stick wird zum zentralen Werkzeug der Informationsverarbeitung, das Ergebnis ist Teil des digitalen Schulhefts, so wie die persönliche Website auf dem Stick.
Der Stick wird gleichzeitig zum Schultagebuch und zum e-Portfolio.


Moodle auf dem Stick:
Einmal in die Rolle des Lehrers schlüpfen, so wie es LdL schon lange praktiziert, das gelingt über Moodle auf dem Stick in neuer Form. Lernarrangements selbst erstellen, das ist hier die primäre Aufgabe.
Die Inhalte können sehr unterschiedlich sein:
- methodische Trainingsaufgaben (Skills),
- Management-Training für die Projektgruppe,
- Stundenskizzen zu vorgegebenen Themen.


Und wo liegen die Probleme und die Problemlösungen dieser Universal-Anwendung?

Die USB-Sticks sind kostengünstig und schnell genug: 2 GB für 9 Euro, 4 GB für 18 Euro, die portable Software ist kostenfrei. Der Online-Zugang im Klassenzimmer muss organisiert werden, er darf das schulinterne IT-System nicht beeinträchtigen.

- Die Gestaltung des USB-Sticks kann vorkonfiguriert sein, sie kann aber auch durch den Lehrer selbst erfolgen. Auch Kopierstationen sind verfügbar, so dass eine Klasse mit Updates schnell versorgt werden kann.
- Das Einspielen von neuen Unterrichtsbausteinen ins WOS-Wiki bzw. WOS-Moodle während des Schuljahres ist ein noch ungelöstes Problem.
- Die notwendige Minimalausstattung und die optimale Ausstattung (Hardware) im "Lehrerklassenzimmer" für den effektiven Stickeinsatz ist noch zu wenig erprobt:
Notebook+Beamer, Power-LAN, Gigabit-Netzwerk zum Datenaustausch im Klassenzimmer-Windows-Netz oder UMTS-Internet-Zugang, Videodidact View für die Beamer-Anzeige der Notebooks oder EEE-PCs der Arbeitsgruppen.

Mehr zu diesem Konzept "Digitales Lerndesk" ...


Über die möglichen Inhalte eines i-Sticks

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