Geowerkstatt München

"Geowerkstatt" ist eine Idee und eine Einrichtung zur Förderung der Schulgeographie in der Sekundarstufe.

Das außerschulische Netzwerk für Multiplikatoren der Geographie ist die Idee,
der außerschulische Treffpunkt für Akteure und Interessenten ist die Einrichtung. Hier zum Programm-Angebot.

Speziell für den Großraum München versuchen wir eine Geo-Community "GeoMuc" auf die Beine zu stellen.

Idee und Einrichtung sind zusammen eine Selbsthilfeeinrichtung der Schulgeographen, die ohne hierarchischen personellen Überbau auskommt, typisch für ein Netzwerk.

Geowerkstatt meint gleichzeitig Community, Zukunftswerkstatt, Kulturwerkstatt und Kommunikationswerkstatt. Die Geowerkstatt als Community lebt von der Ideenkraft seiner Mitglieder, jedes Mitglied ist aber auch gleichzeitig Nutznießer, denn Mitgliedschaft garantiert einen persönlichen Mehrwert.

Das Geowerkstatt-Konzept ist Baustein einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), deshalb stehen zwangsläufig Gestaltungskompetenz, Globales Lernen, Globale Entwicklung, aber auch die neu entdeckte Heimatidee im Mittelpunkt aller Aktivitäten.

Ein außerschulischer Treffpunkt "Geowerkstatt" enthält in der Regel drei unterschiedliche virtuelle Räume:

  • Eine PLW (Pädagogische Lernwerkstatt) für Multiplikatoren
  • Eine SchAkad (Schüler-Akademie) zur Exzellenzförderung
  • Ein Schul-Labor als Trainingsort für Klassen oder Kursgruppen

Alles nichts Neues, denn es gibt gute Vorbilder, die hier nur weiterentwickelt werden. (PLW am PI-München, SchAkad beim MB Obby-West, DLR School-Lab.) Eine Geowerkstatt lässt sich überall einrichten. Die am jeweiligen Nahraum orientierte Ausstattung und inhaltliche Ausgestaltung verleiht unterschiedliche Profile. Wir orientieren uns an der Stadtlandschaft. Die Geowerkstatt am ZUK in Benediktbeuern (bayerische Umweltstation) orientiert sich an Loisachmooren und am Alpenrand.
Ein wichtiges Ausstattungsmerkmal einer Geowerkstatt sind ein gutes PC-Set mit Internet-Zugang, digitale Kameras für die Umweltdokumentation und ein Sortiment an verschiedenen Umwelt-Messgeräten, denn die Technik erschließt viele Bereiche des Lebensraumes unter völlig neuer Sicht.

Und dies wollen wir mit unserer Geowerkstatt erreichen:

  1. Stärkung des Selbstbewusstseins der Lehrer über den Community-Ansatz. Die Lehrer tragen die Hauptlast einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).
  2. Förderung der Kreativgruppen (Lehrer, Studenten, Sek-II-Schüler), die sich für das Fach Geographie einbringen wollen.
  3. Arbeitserleichterungen für die Kolleginnen und Kollegen, vorrangig in der neuen Oberstufe des G8.
  4. Öffentlichkeitsarbeit für das Fach Geographie, das politisch keine Lobby hat.
  5. Überwindung der Föderalismus-Probleme im Schulbereich. Heimat ist notwendig, gleichzeitig widerspricht aber Kleinstaaterei  einer nachhaltigen Entwicklung.

Mehr dazu ...

Wenn unser Netzwerk funktioniert, dann wird sich Unterricht zukunftsfähig verändern. Wir werden dann auch die breite Unterstützung der Eltern erhalten.

 

Ein zweites Tätigkeitsfeld im "Sales-Turm" ist die Förderung von Senioren, die sich mit PC, Internet & Co intensiver beschäftigen wollen. Hierfür gibt es ein gesondertes Programm am Dienstag und am Donnerstag.

Zum aktuellen Programm für die Senioren.